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Nachrichten - Region

Unfall gebaut und einfach weiter gefahren

Bottrop - Betrunken Auto fahren ist nicht zu empfehlen, noch weniger, dann auch noch die Autobahn zu nehmen. Das musste ein 52-Jähriger nun schmerzlich erfahren.
Der Mann aus Berlin war in der Nacht auf der A2 unterwegs und wollte bei Bottrop auf die A31 wechseln. Dabei kam er von der Fahrbahn ab und landete im Grünen. Doch anstatt Hilfe zu holen, schaffte er es, seinen Wagen wieder auf die Straße zu befördern und weiterzufahren.

 

Im Stadtgebiet von Bottrop wurde er dann von einer Streifenwagenbesatzung angehalten, da sein Wagen ganz offensichtlich frische Unfallspuren aufwies. Die Beamten stellten dann auch den Grund für den Unfall fest: Der Mann war stark angetrunken. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.

Kippt die Finanzspritze für Schalke doch noch?

Gelsenkirchen - Die Bezirksregierung Münster stellt klar, dass sie noch kein "Grünes Licht" für eine Finanzspritze für den Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 erteilt hat.
"Wir haben noch keinen Vertrag und keine entsprechende Anzeige vorliegen und können die beabsichtigte Beteiligung der GEW daher zurzeit noch nicht bewerten", betont Sprecherin Sigrun Rittrich. Erst wenn diese Unterlagen eingereicht sind, werde geprüft, ob die angekündigte Aufstockung der bereits seit 1998 bestehenden Beteiligung den Vorschriften der Gemeindeordnung NRW entspricht.

 

Die Gemeindeordnung legt fest, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Rahmen sich städtische Tochterunternehmen wirtschaftlich betätigen dürfen. Nur wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, ist eine solche wirtschaftliche Betätigung zulässig.

Am Mittwochabend hatte es in Medienberichten geheißen, dass die Bezirksregierung Münster voraussichtlich einer Finanzspritze für den wirtschaftlich angeschlagenen Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 keine Steine in den Weg legen wird.
 
  

Reizgas war Auslöser für Beschwerden

Bocholt - Nachdem in einem Schulkomplex in Bocholt zahlreiche Schüler und Lehrer über Atembeschwerden, Bauchschmerzen und Übelkeit geklagt hatten, ist die Ursache mittlerweile geklärt. Der Ablauf des kleinen Unglücks ist dagegen weiterhin unklar.
Wie sich herausgestellt hat, sind zwei Jugendliche für den Vorfall verantwortlich. Zwei Schüler (13 und 14 Jahre alt) von der Melanchton-Hauptschule hatten eine Dose Reizgas mit in die Schule gebracht. Im Keller der Schule hatten die beiden damit hantiert, es kam wohl zu einer kleineren Rangelei, in Folge dessen ein Teil des Reizgases entwich.

 

Die Aussagen der beiden Schüler reichen der Polizei jedoch nicht, die Ermittlungen zum genauen Ablauf laufen weiter. Fest steht aber, dass beide nicht in der Absicht gehandelt haben, anderen zu Schaden.

Insgesamt 51 Schüler und Lehrer waren am Mittwoch mit Beschwerden ins Krankenhaus gekommen. In ersten Meldungen war von einer unbekannten Flüssigkeit die Rede gewesen, die im Keller des Schulkomplexes ausgetreten war.

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